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die Manufaktur Laguiole en Aubrac

Espalion, unweit des Aubrac.


Ein Ort, an dem Metall Geschichte trägt. Laguiole-Messer entstehen hier als Versprechen - von Hand, mit Zeit, mit Haltung.

Espalion: Ein Messer-Ort mit Gedächtnis

Rückkehr der Schmiedekunst

Espalion ist kein „neuer" Standort, sondern historisch gewachsen: Schon unter dem Ancien Régime gab es hier Messerschmieden, später wurde Espalion zu einem wichtigen Zentrum für einfache Taschenmesser („Eustaches"), die das spätere Laguiole-Prinzip mitprägten. Selbst im 19. Jahrhundert wurden in Espalion Laguiole-Klingen handwerklich gefertigt

Die Idee von Christian Valat: Alles aus einer Hand - von A bis Z

Christian Valat wählte bewusst Espalion, um Laguiole en Aubrac dort zu verankern, wo die Tradition Substanz hat. Entscheidend ist sein Ansatz: eine eigene Schmiede, damit Metallteile nicht zugekauft werden müssen. Dadurch zählt Laguiole en Aubrac zu den wenigen Häusern, die Laguiole-Messer handgefertigt „von A bis Z" herstellen.

Heute: Tradition, aber lebendig - EPV, Ein-Messer-ein-Macher

In den Werkstätten wird jedes Messer nach traditioneller Art von einem einzigen Messermacher gebaut - nicht als Fliessbandprodukt, sondern als persönliche Arbeit. Diese konsequente Ausrichtung (Herkunftsgebiet, traditionelle Methoden, lokales Können) war auch Grundlage für das EPV-Label („Entreprise du Patrimoine Vivant"). Und trotzdem bleibt das Sortiment offen: von klassischen Materialien (Horn, Holz) bis zu modernen (z. B. Carbonfaser) - Tradition, die im Jetzt steht.